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Glossar

Das Glossar bietet Ihnen eine kurze Erklärung der Fachbegriffe, die auf unserer Internet-Präsenz verwendet werden. Ganz ohne Fachchinesisch haben wir es leider nicht geschafft. 

Die kursiv geschriebenen und unterstrichenen Begriffe in unserer Internet-Präsenz finden Sie hier im Glossar ausführlich erklärt. Wenn Sie mit dem Mauszeiger über dem entsprechenden Wort stehenbleiben, so erscheint eine kurze Erklärung direkt über dem Begriff.

Über Anregungen, welche Begriffe wir erläutern sollen, freuen wir uns. Bitte wenden Sie sich dazu an unseren Webmaster Thomas Kujawski.

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Algenzucker
Defninition:Algenzucker nennt man stärkeähnliche Stoffe aus Algen. Diese geben der Alge Stabilität.

Algenzucker, wissenschaftlich auch sulfatierte Polysaccharide genannt, sind eine Gruppe von langen, kettigen Molekülen, die aus Einzelzuckern bestehen. Diese kommen insbesondere in Algen vor. Zu den Algenzuckern zählt auch Fucoidan, welchem verschiedene medizinisch relevante Eigenschaften zugewiesen werden, wie z. B. das Verhindern von Thrombosen und Hemmen der Blutgerinnung.

Alginat
Defninition:Alginate sind die gelierenden Bestandteile von Braunalgen

Alginate werden aus Braunalgen z.B. Saccharina, Macrocystis oder Ascophyllum gewonnen, welche mit speziellen Schiffen geerntet, bzw. eigens für die Alginatgewinnung gezüchtet werden. Alginate sind Polysaccharide, die quasi als Geliermittel fungieren. Sie bauen Kalziumionen in ihr Molekül ein, woraufhin sich eine dreidimensionale Molekülstruktur ausbildet, welche der Grund für das Verfestigen der Flüssigkeit ist. Diese kolloidale Eigenschaft der Alginate findet u. a. in der Kosmetik- und Lebensmittelindustrie sowie in der Zahnmedizin Anwendung.

Aloe vera
Defninition:Aloe vera ist der lateinische Name einer beliebten Heilpflanze

Aloe vera ist eine sukkulente Pflanze, d.h. ihre Blätter und ihr Stiel sind stark verdickt und dienen als Wasserspeicher. Sie stammt ursprünglich von den Kanaren und ist dort auch als Wüstenlilie bekannt. Ihre lederartige Haut, welche am Blattrand mit Stacheln besetzt ist, dient als Schutz vor dem Austrocknen. Der unter der Lederhaut befindliche, gelbliche Saft beinhaltet bittere Inhaltstoffe, die der Pflanze als Fraßabwehr dienen. Das übrige Gewebe der Aloe stellt den eigentlichen Wasserspeicher der Pflanze dar, welcher zu 96 % aus Wasser bestehen kann. In diesem natürlichen, pflanzlichen Gel befinden sich bestimmte Inhaltstoffe, die in der Kosmetik und Medizin als fördernd bei der Wundheilung gelten. Aufgrund ihrer antibakteriellen, antiviralen und antimykotischen Eigenschaften wird diese Pflanze nicht nur als Zier-, sondern ebenso als Heilpflanze geschätzt.

Aminosäure
Defninition:Aminosäuren sind Eiweißbausteine

Aminosäuren werden die Bestandteile der Eiweiße genannt. Einige Aminosäuren nennt man essentielle Aminosäuren, diese kann der Organismus nicht selbst herstellen, sie müssen mit der Nahrung aufgenommen werden. Für den Menschen sind dies beispielsweise Valin, Lysin, Methionin oder auch Leucin.

Eiweiße sind bedeutende Verbindungen, sie gehören zu den Grundbausteinen einer jeden Zelle. Sie verleihen den Zellen Struktur und übernehmen in den Zellen und Zellwänden als Enzyme verschiedenste Aufgaben, z. B. als Transportmittel, Katalysatoren und Ionenpumpen.

astringierend
Defninition:zusammenziehend

Astringenz ist die Eigenschaft von Substanzen, die vor allem in der Medizin und Kosmetik zum Einsatz kommen. Durch diese Substanz wird die Haut dazu veranlasst, sich zusammenzuziehen und somit eventuelle Wunden zu verschließen.

In der Önologie wir der Begriff Adstringenz auch als die Fähigkeit eines Weines, ein pelziges, rauhes Mundgefühl zu verursachen, bezeichnet.

Aurelia
Defninition:Aurelia aurita ist der lateinische Name der in der Ostsee häufig vorkommenden Ohrenqualle.

Die Ohrenqualle ist eine in der Ostsee und allen anderen Meeren heimische Schirmqualle. Ihr Schirm kann einen Durchmesser von bis zu 40 cm erreichen. Die ”Ohren” der Qualle sind nicht etwa zum Hören da, sie sind die Fortpflanzungsorgane des Tieres.

Wie alle Nesseltiere besitzt auch die Ohrenqualle Nesselzellen, mit welchem sie ihre Nahrung fängt und sich vor Fressfeinden schützt. Diese befinden sich zu Millionen an den Tentakeln der Qualle. Alle sind mit einem kleinen Stachel besetzt, der allerdings die menschliche Haut nicht durchschlagen kann. Daher sind diese Quallen für den Menschen völlig ungefährlich. Ganz im Gegensatz zur Feuerqualle (Cyanea capillata), die auch in der Ostsee vorkommt und sich durch ihre gelbe bis rote Farbe deutlich von der weisslich-bläulichen Ohrenqualle unterscheidet.

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Sonntag, 20. Mai 2012

Ihr Ansprechpartner

Thomas Kujawski (Dipl. Biol., Meeresbiologie)
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Tel.: 0431-3645-886