. .
Sie sind hier: ocean basis > Meldungen
[ 01. Januar 1970 ]
Erster Carbon Footprint eines Aquakulturproduktes

In Zusammenarbeit mit Thema1 aus Berlin hat die Kieler Firma oceanBASIS GmbH als erstes Unternehmen einen CO2-Fußabdruck für ein Marikulturprodukt nach neuem internationalem Standard ermittelt.

Lamowell ´S heißt das Produkt, das im Rampenlicht der Betrachtung stand. Jetzt ist es um eine Zahl reicher: Die Jahresproduktion von 400 kg des Algenproduktes verursacht knapp eintausend kg CO2-Äquivalente, was etwa sechs Flügen von Hamburg nach München für eine Person entspricht.

Im Rahmen des LIFE+ Projektes zur Förderung einer nachhaltigen Marikultur, ECOSMA, hat oceanBASIS den „GHG Protocol Product Standard“ angewendet.
Dieses Verfahren stellt den ersten internationalen Standard zur Ermittlung des Carbon Footprints von Produkten dar. Um den Beitrag eines Produktes oder einer Dienstleistung an der Emission klimarelevanter Gase zu bestimmen, werden alle relevanten Prozesse zur Produkterstellung erfasst und bewertet.

Für oceanBASIS war die Motivation, ihr eigenes Handeln und die eigene Produktion in einen messbaren Zusammenhang mit dem Klimawandel zu stellen. Wieviel klimarelevante Gase werden durch die Algenfarm und ein resultierendes Produkt verursacht? Eine Hoffnung besteht auch darin, eine Vorbildfunktion einzunehmen, Transparenz den Kunden gegenüber und eine Basis für zukünftige Maßnahmen zur CO2-Reduktion zu schaffen.

Die erste Zusammenfassung der Erkenntnisse wird ganz frisch auf der Veranstaltung Klima & Leben am 24./25. März im Ostseekai Kiel auf dem Stand von oceanBASIS vorgestellt.

Dienstag, 20. August 2019

Externe Meldungen

Keine Nachrichten in dieser Ansicht.